Besuch im Kloster Einsiedeln

Nach der Führung durch das Bergwerk Herznach und das Stammschloss der Habsburger war der Rundgang durch das Kloster Einsiedeln der 3. Anlass in diesem Jahr. 22 Bechterew Betroffene und Angehörige begaben sich unter der Leitung von Pater Lorenz auf den 1½ stündigen Rundgang.

28. September 2021
Gruppe beim Essen

Pater Lorenz lebt bereits seit 60 Jahren im Kloster. Sein profundes Wissen um Geschichte und Begebenheiten im Kloster fesselte uns alle. Die Anzahl der Klostermönche ist von ehemals 200 auf heute 42 zurück gegangen.

Die Geschichte des Klosters begann 835. Damals zog Meinrad als Einsiedler in den finsteren Wald und lebte einsam in einer Klause. 835 wurde er von 2 Räubern ermordet. 934 kam es zur Versammlung der Einsiedler und Gründung eines benediktinischen Klosters und 948 begann der erste Kirchenbau.

In der Klosterkirche erzählte uns Pater Lorenz spannende Geschichten, auch Sagen und erläuterte u.a. die Bedeutung der wunderschönen Deckengemälde. Natürlich fehlte auch ein Moment der Ruhe bei der Schwarzen Madonna nicht. Den Abschluss der Führung bildete der Besuch der Bibliothek, welche wir durch die Gänge des Klostergymnasiums erreichten. In diesem Gymnasium werden 350 SchülerInnen unterrichtet.

Im Besitz des Klosters sind einige tausend Bücher, die Ältesten über 1000 Jahre alt. Die Wertvollsten werden jedoch nicht in der Bibliothek, sondern in einem separaten, gesicherten Raum aufbewahrt.

Nach der Führung durften wir im Klostergarten eine Benediktiner Vesperplatte und ein köstliches Glas Klosterwein geniessen. Die Teilnehmenden waren sehr glücklich, dass mit unseren Anlässen wieder persönliche Treffen möglich sind. Es fand daher auch ein reger Austausch von Erlebtem während der Corona Zeit statt. Einstimmig freuen sich alle auf die Events und Reisen vom kommenden Jahr. Wir werden wiederum ein spannendes Programm zusammenstellen.

Roland Brunner
Vizepräsident